Palmen Infos über Palmenpflege und Pflegetipps für Palmen, Palmenzucht sowie Palmenarten
 |
|
|
|
Pflegetipps für Palmen:
|
Washingtonia (Washingtonia filifera)
Petticoat-Palme, Priesterpalme
|
zum Palmen Online-Shop
|
| Temperatur |
Die Washingtonia ist eine sehr robuste Palme da sie sowohl sehr hohen Temperaturen um die 50°C sowie auch Frost bis ca. -7°C ausgesetzt werden kann.
|


zurück
|
| Substrat |
Die Washingtonia ist sehr pflegeleicht, da ihr ein kalkiger Boden nichts anhaben kann.
|
| Wasserbedarf |
Sie benötigt nicht sehr viel Wasser, es ist im Gegenteil eher abzuraten sie im feuchten stehen zu lassen, da dies ihre Lebensdauer stark einschränkt.
|
| Lichtbedarf |
Im Sommer mag es die Washingtonia sehr sonnig. Als Kübelpflanze gehalten, ist es ratsam sie im Winter bei Frost in einen hellen kühlen Raum zu stellen. Nach verlassen dieses Raumes ist es zu empfehlen, die Palme erstmal an einen halbschattigen Platz wieder langsam an die Sonne zu gewöhnen, bevor man sie in die pralle Sonne stellt.
|
| Wurzelwerk |
Die Palme braucht keine weiten Töpfe, da sie Pfahlwurzeln bildet, das heißt die Hauptwurzel wird sehr stark ausgebildet und wächst tief nach unten, jedoch gibt es fast keine Nebenwurzeln. Dies hat den Zweck das somit die Wasserversorgung und die Nährstoffversorgung besser gewährleistet ist. Darum ist es ratsam tiefere Töpfe zu verwenden.
|
| Frostfestigkeit |
Bei schwachem Frost ist es ratsam die Palme an einem geschützten Standort zu platzieren. Sollte der Frost stärker werden ist es sinnvoll diese in einem kühlen, geschützten und belichteten Raum unterzubringen, z. b. in einem Keller, jedoch auf keinen Fall in der Wohnung, da die warme Temperatur dem Zyklus der Palme schadet.
|
| Zurückschneiden |
Nie die Spitze der Palme abkappen, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Die eingetrockneten Blätter erst dann abschneiden, wenn sie vollständig eingetrocknet sind damit ist gewährleistet, dass die Pflanze alle Reservestoffe aus den Wedeln gezogen hat. Ein kleines Stück des Blattstiels sollte stehen bleiben, damit die Stämme dick und vor allem gleichmäßig aussehen.
|
|
zum Palmen Online-Shop
|
|
Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)
|
|
| Temperatur |
Die Hanfpalme ist die optimale Palme für unsere Temperaturverhältnisse.
Es ist ratsam die Palme im Winter draußen stehen zu lassen, da die Trachycarpus fortunei eher eine Palme ist, die ein kühleres Klima bevorzugt. Dies äußert sich vor allem im Sommer, da es sein könnte, dass sie bei sehr hohen Temperaturen ihr Wachstum kurzfristig einstellt. Am liebsten wächst sie zwischen 15-20°C , was bei uns leider nicht immer gegeben ist.
|




|
| Substrat |
Es ist am besten, wenn das Substrat leicht sauer ist. Bei älteren Palmen genügt auch Blumenerde.
|
| Wasserbedarf |
Bei der Hanfpalme muss man darauf achten, dass das Wasser auf lange Sicht nicht zu kalkhaltig ist da dies der Pflanze nicht gut bekommt. Wie bei jeder Palme braucht diese auch nicht sehr viel Wasser. Es reicht, wenn der Ballen leicht feucht ist.
|
| Lichtbedarf |
Im Sommer möglichst sonnig, Halbschatten ist auch möglich, jedoch wird dies mit verlangsamtem Wachstum bestraft. Für die Überwinterung als Kübelpflanze genügt es den Kübel und eventuell das Blattwerk einzupacken (Das Blattwerk hochnehmen und mit einem breiten Klebeband zusammen binden. Nicht verhüllen. Dies verhindert das ab knicken der Palmwedel und das eintreten von Schnee in das Palmenherz). Es ist auch möglich die Palme in einem einigermaßen hellen und kühlen Raum, z. B. in einem Keller zu platzieren.
Wenn Sie der Palme etwas gutes tun wollen, stellen Sie diese am besten an einen windgeschützten Platz. Dadurch werden die Optik beeinträchtigende Blattabknickungen vermieden.
|
| Wurzelwerk |
Die Trachycarpus fortunei braucht keine weiten Töpfe, da sie Pfahlwurzeln bildet, das heißt die Hauptwurzel wird sehr stark ausgebildet und wächst tief nach unten, jedoch gibt es fast keine Nebenwurzeln. Dies hat den Zweck das somit die Wasserversorgung und die Nährstoffversorgung besser gewährleistet ist. Darum ist es ratsam tiefere Töpfe zu verwenden.
|
| Frostfestigkeit |
Bei der Frostfestigkeit wird zwischen der Kübelpflanze und der ausgepflanzten Palme unterschieden:
Kübelpalme:
Die Palme kann im Winter an einem geschützten Standort Temperaturen von -16°C bis -18°C standhalten, falls es jedoch über längere Zeit kälter werden sollte und vor allem auch Tagsüber nicht mehr als 0°C erreicht werden, ist es sinnvoller den Kübel und eventuell das Blätterwerk einzupacken. Es ist jedoch auch möglich die Palme in einem kühlen, belichteten, jedoch nicht zu hellem Raum, z. B. in einem Keller zu stellen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Kellerraum nicht sehr feucht ist, da diese ansonsten den Frost besser verträgt, als den feuchten Kellerraum. Zudem ist es wichtig, den Palmenstandort nicht zu oft zwischen Keller und Garten zu wechseln, da ihr dies nicht gut bekommt.
Ausgepflanzt:
Befindet sich die Palme nicht mehr im Kübel ist sie wesentlich robuster. Hier verträgt sie Temperaturen von -16°C bis zu -18°C. Bei kälteren Temperaturen sollte das Blätterwerk verpackt werden. Der Stamm hält bis zu -17°C aus. Am besten pflanzt man sie windgeschützt an eine Hauswand oder Mauer dann ist sie genauso winterhart wie unsere einheimischen Winterpflanzen.
Sehr junge Pflanzen sind nicht sehr frostresistent. Diese sollte man im Winter bevorzugt im Keller, wie oben beschrieben aufbewahren
.
|
| Zurückschneiden |
Nie die Spitze der Palme abkappern, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Die eingetrockneten Blätter erst dann abschneiden, wenn sie vollständig eingetrocknet sind damit ist gewährleistet, dass die Pflanze alle Reservestoffe aus den Wedeln gezogen hat. Ein kleines Stück des Blattstiels sollte stehen bleiben, damit die Stämme dick und vor allem gleichmäßig aussehen.
|
| Auspflanzen |
Die Auspflanzung der Kübelpflanze sollte man im Frühling vornehmen. Der Herbst oder der Winter sind dafür nicht gut geeignet.
|
|
zum Palmen Online-Shop
|
|
|
|
Geleepalme (Butia Capitataonia)
|
|
| Temperatur |
Die Palme ist kälteresistent bis -12°C.
|
| Substrat |
Bei der Richtigen Wahl der Selektion sind Gelee Palmen bei Aklimatisierung bis zu -12°C vor Frost geschützt.
Es genügt ein anspruchsloser, grobkörniger Boden z. B. mit Kies, Lehm oder Humus durchmischte Erde ist optimal. Ebenfalls ist auch ein sandiger Boden sehr gut geeignet. Reiner Torf oder reine Humuserde sind dagegen ungeeignet, da sie zwar grobkörnig aussieht, aber in kurzer Zeit absackt.
|
| Wasserbedarf |
Im Sommer benötigt die Gelee Palme viel Wasser, vor allem muss so gegossen werden, das der Kübel bzw. die Erde komplett mit Wasser durchdringt wird, damit auch alle Wurzeln nass sind. Man sollte mit dem nächsten Gießen so lange warten, bis die Erde wieder vollständig getrocknet ist. Im Sommer passiert dies natürlich schneller als im Winter. Hier ist es ratsam nur mäßig zu gießen, da hier das Substrat nur sehr langsam abtrocknet.
Es ist darauf zu achten, dass die Erde nicht über längere Zeit komplett austrocknet, da sich ansonsten eventuell Spinnmilben bilden könnten. Dies könnte auch bei trockener Heizungsluft passieren. Vorbeugend hilft ein regelmäßiges Bespritzen oder Abbrausen der Blätter.
|
| Lichtbedarf |
Die Gelee Palme steht gerne sonnig, an einem windgeschützten Platz, am besten in der Nähe einer wärmenden Wand. Als Kübelpflanze gehalten ist es ratsam die Gelee Palme an einen geschützten Standort zu stellen.
|
| Wurzelwerk |
Die Geleepalme bildet Pfahlwurzeln, dabei wird die Hauptwurzel stark ausgebildet und wächst tief nach unten. Deshalb ist es vorteilhaft hohe Töpfe zu verwenden, da sich die Palme ansonsten aus ihrem Kübel drücken könnte.
|
| Frostfestigkeit |
Die Gelee Palme ist bis -12°C gut Frostverträglich, als Kübelpflanze gehalten allerdings nur bis -8°C. Am Frostempfindlichsten sind die Wurzeln. Die Kältetoleranz ist umso größer, je trockener das Substrat ist.
Sie kann im Winter auch in hellen, beheizten Räumen überwintern, da ihr die trockene Heizungsluft und geringe Feuchtigkeit nichts ausmacht.
|
| Standortwahl |
Am liebsten steht die Palme vollsonnig bis sonnig, jedoch sollte man darauf achten beim Auspflanzen im Frühjahr die Palme nicht sofort in die pralle Sonne zu stellen, da sie in den Wintermonaten keine UV-Strahlung gewöhnt war und ihre Blätter verbrennen könnten sichtbar an braunen, unregelmäßigen Flecken. Es ist ratsam die Geleepalme bis zu 10 Tage an einem beschatteten Platz und dann an den gewünschten Standort zu stellen.
|
| Düngen |
Man kann von April bis September wöchentlich einen Volldünger mit ins Gießwasser geben, oder im April und Juni einen Langzeitdünger, z. B. einem Palmendünger streuen. Jedoch ist es sinnvoller den Volldünger zu verwenden, da hier das Wurzelwerk gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt wird.
|
| Schneiden |
Hier niemals die Spitze beschneiden, da dort der einzige Vegetationspunkt ist. Es ist ratsam braune Blätter erst abzuschneiden, wenn sie vollständig eingetrocknet sind und somit garantiert ist, dass alle Reservestoffe aus den Blättern abgezogen sind.
|
|
zum Palmen Online-Shop
zurück
|
|
Zwergdattelpalme (Phoenix Roebelenii)
|
|
| Temperatur |
Die Zwerg Dattelpalme hält sehr hohe Temperaturen gut aus. Ältere Pflanzen lassen sich auch bei Temperaturen unter 0°C gut halten.
Sie mag die heiße pralle Sonne nicht, sondern eher milde Temperaturen um die 20°C und
verträgt kurzzeitigen Frost.
Als Kübelpflanze gehalten ist es ratsam beim Rausstellen nach der Winterperiode die Palme nicht sofort in die pralle Sonne zu stellen, da sie nach lichtärmeren Monaten keine UV-Strahlung mehr gewohnt ist und somit die Blätter verbrennen könnten, (braune, unregelmäßige Flecken) sondern ca. 10 Tage an schattigeren Plätzen, und dann an ihren Standort zu stellen.
|


|
| Substrat |
Dattelpalmen lieben grobkörnige Erde, z.B. mit Kies durchmischte Erde die auch gerne Humus und Lehm enthalten darf. Purer Torf ist ungeeignet, sowie reine Humuserde, da die Palme einsackt.
|
| Wasserbedarf |
Beim Gießen ist darauf zu achten, dass man so gießt, dass die Töpfe bis zum Grund nass werden. Dann kann man bis zum nächsten Gießen warten bis die Erde wieder vollständig abgetrocknet ist. In Sommermonaten kann dies ca. alle drei Tage der Fall sein, in anderen Monaten erst nach einer Woche.
Es ist jedoch besonders darauf zu achten, dass ein Ausdörren der Erde über einen längeren Zeitraum vermieden wird. Dies fordert sonst den Befall von Spinnmilben, genauso wie trockene Heizungsluft. Vorbeugend hilft dagegen ein regelmäßiges Besprühen und Abbrausen der Blätter.
Als Kübelpflanze gehalten ist es empfohlen im Winter den Wechsel aus Feuchte und Abtrocknen beizubehalten, jedoch müssen eventuell die Gießabstände erhöht werden, da das Substrat bei kühleren Winterquartieren sehr langsam abtrocknet.
|
| Lichtbedarf |
Die Palme ist sehr pflegeleicht, da sie mit wenig Licht auskommt, jedoch bevorzugt sie einen hellen sonnigen Standort.
|
| Wurzelwerk |
Das Wurzelwerk besteht aus Pfahlwurzeln, bei der die Hauptwurzel stark ausgebildet wird und tief nach unten wächst und fast keine Nebenwurzeln gebildet werden. Deshalb ist ein hoher Topf sehr gut geeignet. Andernfalls drückt sich die Palme aus ihrem Gefäß nach oben.
|
| Frostfestigkeit |
Im Winter ist es ratsam die Palme hell zu stellen bei ca. 8-12°C. Sie verträgt auch ein kurzzeitiges Temperaturminimum von 0 bis -5°C.
|
Zurückschneiden
|
Nie die Spitze der Palme abkappern, da hier der einzige Vegetationspunkt sitzt. Die eingetrockneten Blätter erst dann abschneiden, wenn sie vollständig eingetrocknet sind damit ist gewährleistet, dass die Pflanze alle Reservestoffe aus den Wedeln gezogen hat. Ein kleines Stück des Blattstiels sollte stehen bleiben, damit die Stämme dick und vor allem gleichmäßig aussehen.
Wen die typischen Stacheln der Dattelpalme im unteren Bereich der Blattstiele stören, kann sie mit einer Gartenschere abkneifen.
|
| Standort |
Von April bis Oktober im Freien z. B. auf dem Balkon, im Garten, auf der Terrasse etc. mit Überwinterung im Haus, oder Ganzjährig in beheizten Wintergärten sowie Wohn und Büroräumen.
|
| Düngen |
Empfohlen wird es von April bis September alle ein bis zwei Wochen ein Volldünger (Palmendünger) für Gießpflanzen mit in das Gießwasser zu geben oder im März und Juni einen Langzeitdünger zu geben.
|
|
zum Palmen Online-Shop
|
|
|
|
|
|
 |
powered by Mediterraner Pflanzenmarkt | Wettelbrunnerstr. 6a | 79282 Ballrechten-Dottingen |
Impressum | © MSBu.de |
|
|